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Kartonverpackungen in Kleinserien kennzeichnen

Kartonverpackungen in Kleinserien kennzeichnen: So bremsen Sie die Produktion nicht aus

Kleinserien von Verpackungen sind für den Kunden praktisch, bedeuten für die Produktion jedoch mehr Variablen. Jeder Auftrag kann ein anderes Format, einen anderen Code, ein anderes Symbol, eine andere Chargennummer oder eine andere logistische Kennzeichnung erfordern. Das Problem entsteht daher nicht nur bei der Herstellung der Schachtel selbst, sondern auch bei ihrer Kennzeichnung. Wenn die Schachtel schnell fertig ist, die Kennzeichnung der Kartonverpackungen jedoch einen separaten Arbeitsschritt erfordert, verliert der gesamte Prozess an Flüssigkeit.

In einer solchen Situation ist der Druck nicht mehr nur eine Ergänzung zur Verpackung. Er wird zu einem Element, das das Tempo der gesamten Auftragsabwicklung beeinflusst.

Problem: ähnliche Schachteln, unterschiedliche Kennzeichnungen

Stellen wir uns einen Verpackungshersteller vor, der mehrere Kunden aus den Bereichen E-Commerce, Logistik oder Industrie bedient. Die Schachteln haben eine ähnliche Konstruktion, aber jeder Auftrag erfordert andere Kennzeichnungen.

Am häufigsten ändern sich:

  • Barcodes,
  • QR-Codes,
  • Chargennummern,
  • Seriennummern,
  • Transportsymbole,
  • Lagerkennzeichnungen,
  • einfache Produktinformationen.

Bei einer separaten Kennzeichnung entsteht ein zusätzlicher Arbeitsschritt. Der Bogen oder die fertige Schachtel muss zu einer anderen Station transportiert werden, der Druck muss eingerichtet, die Position geprüft und sichergestellt werden, dass keine Varianten verwechselt werden. Bei wenigen Aufträgen pro Tag ist das noch gut beherrschbar. Bei häufigen Wechseln entstehen jedoch schnell Verzögerungen.

Die größten Kosten entstehen dann nicht durch den Druck selbst. Sie entstehen durch die Prozessabwicklung:

  • Umrüstungen,
  • manuelle Kontrolle,
  • Transport der Bögen zwischen einzelnen Arbeitsschritten,
  • Überwachung der Reihenfolge der Chargen,
  • Risiko der Verwendung einer falschen Kennzeichnung.

Lösung: Druck im selben Produktionsfluss

In der Kleinserienproduktion funktioniert ein Ansatz besser, bei dem der Druck direkt während des Maschinenbetriebs erfolgt. Genau dafür wurde das Inline-Drucksystem JETBOX entwickelt. Das System ermöglicht es, Kennzeichnungen direkt auf den Kartonzuschnitt aufzubringen — zu Beginn des Produktionsprozesses.

Dadurch muss der Bogen nicht in einen separaten Kennzeichnungsschritt überführt werden. Der Bediener kann die Schachtel und den Druck in einem einzigen Arbeitsablauf vorbereiten. Das ist besonders wichtig, wenn die Produktion Kleinserien, variable Codes und wiederkehrende Aufträge für viele Abnehmer umfasst.

JETBOX eignet sich für praktische Druckanwendungen wie:

  • Barcodes,
  • QR-Codes,
  • Seriennummern,
  • technische Symbole,
  • BMC-Etiketten,
  • logistische Kennzeichnungen,
  • einfache Grafiken.

Dabei geht es nicht nur um Ästhetik. Für viele Unternehmen sind solche Informationen für Lagerung, Kommissionierung, Transport oder Produktidentifikation erforderlich.

Ergebnis: weniger Arbeitsschritte und geringeres Fehlerrisiko

Wenn die Kennzeichnung in den Produktionsprozess integriert wird, entfällt ein Teil der Tätigkeiten, die den Auftrag zuvor verlangsamt haben. Es muss kein separater Ablauf für den Druck organisiert werden. Außerdem wird es einfacher, eine wiederholgenaue Position der Kennzeichnung einzuhalten und die Varianten der Schachteln zu kontrollieren.

In der Praxis bedeutet das:

  • einen kürzeren Weg des Bogens durch die Produktion,
  • weniger manuelle Arbeitsschritte,
  • ein geringeres Risiko von Verwechslungen zwischen Varianten,
  • eine schnellere Abwicklung von Kleinserien,
  • eine einfachere Wiederholung ähnlicher Aufträge.

Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die mit wechselnden Aufträgen arbeiten. Ein gutes Beispiel sind Betriebe, die Lösungen wie eine Maschine zur Herstellung von Kartonverpackungen in Klein- und Mittelserien einsetzen. In einem solchen Modell zählen ein schneller Auftragswechsel, die Reduzierung manueller Arbeitsschritte und ein flüssiger Bogendurchlauf durch die Maschine.

JETBOX löst ein konkretes Problem: Das System ermöglicht es, die Schachtel im selben Produktionsfluss zu kennzeichnen, in dem sie hergestellt wird. Dadurch wird der Druck nicht zu einem separaten Arbeitsschritt und bremst kurze, wechselnde Serien nicht aus.

Für den Verpackungshersteller bedeutet das einen einfacheren Prozess. Für den Endkunden bedeutet es eine korrekt gekennzeichnete Schachtel, die für die nächsten logistischen Schritte bereit ist.